Gesundes Essen ist keine Geheimniskrämerei, gesundes Bewegen und gesundes Denken ebenso wenig. Jeder, der sich auch nur ein bisschen damit beschäftigt, findet Ansätze, um seinem Leben eine gesündere Richtung zu geben. Denn alldem liegt eine Logik zugrunde, die im Grunde für jeden verständlich ist. Dazu braucht es nur ein bisschen gesunden Menschenverstand und die entsprechenden Impulse.

Um beim McDenk-Thema zu bleiben: Gesundes Denken mit dem Ziel, zufriedener durchs Leben zu gehen, ist eine sehr logische Angelegenheit. Wobei wir, wenn ich von „Logik“ spreche, keineswegs unsere Gefühle und Intuitionen außen vor lassen. Mit anderen Worten: Es ist wichtig, den Kopf zu trainieren, um für einen klaren Geist und inneren Frieden zu sorgen. Das ist die beste Ausgangsbasis, um empfänglicher für alle Intuitionen, Gefühle und Wünsche zu sein. Damit wir unser Leben kreativer gestalten.

In meinem Buch „DenkRezepte“ findet ihr ganz viele Infos darüber, wie unsere Gedanken funktionieren und wie wir mit ihnen arbeiten können. Passend dazu gibt es dann auch Übungen, die ich „Denkrezepte“ nenne, anlog zu Kochrezepten oder Fitnessübungen.

Natürlich bin ich nicht die Einzige, die sich mit diesem Thema beschäftigt. Im Netz findet ihr unzählige Anbieter. Dort habe ich ein gutes Video von Pierre Franckh gefunden, in dem er am Beispiel des Zweifels sehr schön zeigt, wie wir mit einem einzelnen Gedanken, in dem Fall dem Zweifel, arbeiten können.

Der Zweifel liegt ziemlich nahe bei der Angst und kann zwar etwas Gutes haben, aber ansonsten überwiegend blockierend sein. Von daher gehört er meiner Meinung nach definitiv in die Abteilung der ungesunden Gedanken. Denn er bewirkt, dass wir uns eher zurückziehen anstatt uns zu trauen und dass wir damit unter unseren Möglichkeiten bleiben.
Wie Pierre in dem Video mit dem Zweifel arbeitet, entspricht weitgehend der mentalen Technik, die ihr in meinen Denkrezepten als „Achtsamkeit, Aushalten, Eigenverantwortung klarmachen“ findet.
Dazu sagen wir uns folgendes:
1. Ich merke, was ich zweiflerisch gerade denke und fühle.
2. Es ist okay, was ich zweiflerisch gerade denke und fühle.
3. Aller Zweifel darf da sein. Ich nehme ihn an, halte ihn aus und bin stark.
(Pierre sagt dazu: Ich bewerte den Zweifel nicht, bekämpfe ihn nicht und danke ihm für die Info, die er mir gibt.)
4. Aller Zweifel gehört ganz allein mir – ich bin für den Umgang mit ihm zuständig. Ich arbeite jetzt mit ihm.
Im Folgenden atmen wir dann Vertrauen ein und allen Zweifel aus und legen mit Affirmationen wieder unser Augenmerk auf das Gesunde und Positive.
(Pierre sagt dazu: Ich sage STOP zum Zweifel, lasse ihn weiterziehen, sage mir, „du Zweifel bist auch nur ein Gedanke“, „Ciao“ und lenke meinen Fokus wieder auf meine Ziele.)

Wenn es euch interessiert, klickt mal rein unter: