Fast alle ungesunden Gedanken haben letzten Endes ihren Ursprung in Angst. Was treibt uns angstmäßig alles um? Angst davor, arm, hässlich, dick, krank, arbeitslos, einsam, verlassen oder nicht gut genug zu sein. Angst davor, was andere über einen denken, sich zu blamieren, zu versagen, Fehler zu machen, ausgestoßen zu werden, zu sterben. Angst vor der Zukunft, vor Verlust, Gewalt, Terror …Angst vor der Angst. Ein ziemlich breites Feld. Und die Angst erzeugt Panik, Scham, Unsicherheit, Niedergeschlagenheit und Mutlosigkeit. Sie lähmt uns, macht uns klein und krank, manchmal würden wir uns am liebsten verstecken oder abtauchen.

Natürlich gibt es – wie so oft im Leben – auch eine gesunde Variante der Angst. Nämlich die, die uns vorsichtig sein lässt und mit der wir uns schützen. Wir haben Angst davor, aufs dünne Eis zu gehen, weil wir fürchten, einzubrechen. Das ist vollkommen okay und losgelöst von der Angst zu sehen, die unser seelisches Leid erzeugt. Letztere hat den weitaus größeren Anteil.

Vielfach ängstigen wir uns unnötig, denn statistisch gesehen kommt es meist nicht so schlimm, wie unser innerer Katastrophendialog es uns gerne vormacht. Mit der Angst vermiesen wir uns nicht nur wertvolle Lebenszeit, sondern tragen auch noch dazu bei, genau das in unser Leben zu ziehen, wovor wir Angst haben. Ihr kennt ja vielleicht schon das Ursache-Wirkung- oder Aktion-Reaktion-Prinzip: Wir ziehen das in unser Leben, worauf wir unsere Gedanken und unser Handeln richten. „Was du heute denkst, wirst du morgen sein. Du bist dein eigener Herr und Meister. Deine eigene Zukunft hängt von dir selbst ab.“ (Buddha)

Als Gegenmittel zur Angst können wir jederzeit die Allzweckwaffe DenkRezept NO-MIND einsetzen, das in unserem Kopf einen Ort schafft, wo es friedlich und klar zugeht. Und je klarer der Kopf, umso stärker unsere Psyche und umso weniger unsere Angst. Auch Achtsamkeit bietet sich immer an, denn sie nimmt alles an, was ist, und schafft Neutralität und Gelassenheit. Aber es gibt darüber hinaus noch eine spezielle Meditation, die gezielt auf das Angst-Problem zugeschnitten ist: das DenkRezept ANGST.

Angstzustände und Panikattacken lösen ein unkontrolliertes Kopfkino aus, in das wir uns hineinsteigern und hyperventilieren. Der Punkt ist jedoch: Angst- oder Panikgefühle brauchen ständig neue ängstliche Gedanken, um am Leben zu bleiben. Da wir jedoch nur einen Gedanken zu einem Zeitpunkt denken können, können wir die Angst jederzeit durch einen Vertrauensgedanken unterbrechen. Das machen wir uns beim DenkRezept ANGST zunutze und von daher heißt eine der Denkformeln: ICH VERTRAUE AUF MICH UND DAS LEBEN. Kurz: ICH VERTRAUE. Im Grunde genommen reicht diese Formel für sich allein schon aus.

+++ Vertrauen tief einatmen+++alle Angst tief ausatmen+++ich vertraue+++ich vertraue+++ich vertraue+++Vertrauen tief einatmen+++alle Angst tief ausatmen+++ich vertraue+++ich vertraue+++ich vertraue+++ ….

Um der Komplexität von Angst Rechnung zu tragen, ergänzen wir in der Angst-Meditation noch zwei weitere Formeln. Verantwortlich für die Angst ist das Kind in uns, das schwach ist, von allem Übel ferngehalten, umsorgt und geschützt werden will. Deshalb lehrt uns die zweite Formel das Erwachsensein: ICH BIN STARK UND UNABHÄNGIG. Genau das trainieren wir übrigens auch im DenkRezept ICH-STÄRKE, das deshalb eine gute Ergänzung zur Angst-Meditation ist. Die dritte und letzte Denkformel ICH BIN EIN LEBENSKÜNSTLER steht dafür, dass wir in jeder Lebenssituation Mut, Kreativität und Lebensfreude beweisen, um weiterzumachen.

Da keiner von uns um Angst herumkommt, ist es wirklich empfehlenswert, ein bewährtes Gegenmittel parat zu haben. Hör dir die Angst-Meditation als mp3 an und komm jederzeit darauf zurück, wenn du sie brauchst.