Die ehemalige Waldschule in Schönhof/Kath. Willenroth ist mittlerweile zum „Ort der Meditation“ geworden. Dieser Ort findet auch Anerkennung in der Öffentlichkeit: Der Landrat war schon da, und vergangenen Samstag waren die Landfrauen zu Besuch. Es gab so viel Kuchen, dass keiner mehr wusste, wohin damit 😉 Die dort geübte Meditation nennt sich Samarpan-Meditation. Was macht diese Meditation aus? Dass sie es uns Interessierten so einfach wie möglich macht. Es gibt nur eine einzige Meditation, mit der wird gearbeitet. Diese Meditation spricht direkt die Seele an, ist also wesentlich weniger kopflastig als andere Meditationsformen, was ich persönlich als großen Vorteil sehe. Es gibt auch keine längeren Theorieteile, denn wer die Meditation regelmäßig übt, dem erschließt sich die Theorie von selbst. Ab und an werden spirituelle Texte gelesen. Diese Meditation kann jeder für sich einmal täglich auch zuhause üben. Es wird ja empfohlen, jeden Tag eine halbe Stunde alleine zu meditieren und einmal in der Woche mit anderen zusammen in der Gruppe. Wer nicht allein üben oder nicht nach Schönhof rausfahren möchte, der kann online über Zoom an den Angeboten teilnehmen. Das recht gute Online-Angebot schließt montags abends um 18.45 Uhr auch eine Einführung ein.

Wie sieht die Samarpan-Meditation aus? Es ist eine 30-minütige Meditation, die mit der Aktivierung des Kronenchakras beginnt, dann wird dreimal das Seelenmantra wiederholt und danach geht jeder für den Rest der Zeit in Stille nach innen. Wenn die Gedanken in dieser Zeit querschießen, dann nach altbekannter Manier weiterziehen lassen und immer wieder versuchen, ins Innere zurückzukehren. Also 30 Minuten Sitzen sollte man von daher beherrschen.

Wie bei allen Meditationen ist das Ziel, ein glücklicheres und erfüllteres Leben zu führen und eine friedliche und uns schützende Aura zu entwickeln. Für die Superprofis steht vielleicht sogar die Erleuchtung oder das Erwachen an. Die Ideen, die dahinterstecken, decken sich sehr stark mit denen, die ich von der Buddha-Lehre her kenne. Und alles, was wir bisher in unserem Achtsamkeits- und Meditationstraining im GT gelernt und geübt haben, kommt uns ohne Frage zugute.

Jeden Samstag, um 18 Uhr, gibt es am Ort der Meditation ein gemeinsames, offenes, kostenloses Meditieren. Soweit ich es bisher erlebt habe, kommen da doch 10-20 Leute zusammen – das ist wirklich „Gemeinsames“ Meditieren, wie ich es mir ganz ursprünglich mal vorgestellt habe. Vorher und nachher wird in der Regel noch Tee angeboten. Da das Gebäude wenig isoliert ist und im Meditationsraum keine Schuhe getragen werden, empfiehlt es sich, warme Socken mitzubringen und auch eine Decke. Es gibt zwar Decken vor Ort, aber die sind je nach Teilnehmerzahl schon mal vergriffen.

Da ich das Gemeinsame Meditieren im Generationentreff Salmünster zugunsten dieses Angebots aufgebe, freue ich mich sehr, altbekannte Gesichter dort wiederzutreffen.

Und jetzt schaut selbst mal rein:
www.samarpanmeditation.de