Pilgern und Weltentdecken ist auch eine Art von Meditation. Wenn wir das Wandern verbinden mit: in uns gehen, ruhig werden, atmen, sammeln, reflektieren, beten oder Denkrezepte trainieren. Dabei aber auch Neues entdecken. Neue Leute kennenlernen, neue Erfahrungen machen an Orten, wo wir vorher noch nie waren – also unterm Strich schlauer werden. Eigentlich ist es egal, wo wir unterwegs sind. Doch dieses Mal war ich wirklich froh, ein Stück auf einem der bekannten Jakobswege zu gehen – dem Camino del Norte, der nach Santiago de Compostela führt. Auf dieser Reise sind wir auch in den Pyrenäen vorbeigekommen, der ideale Ort für alle, denen die Alpen zu touristisch erschlossen sind, wobei die Pyrenäen durchaus alpines Gelände zu bieten haben. Besonders schön ist, wenn ich das Ganze dann noch mit einem Sprung ins Meer, den See oder Fluss abrunden kann. 😊