Wenn es um Angebote für Geist und Seele geht, egal ob Meditations- oder Yoga-Kurse, Retreats, Psychotherapien, Coachings oder spirituelle Blogs, dann sind zu 99 % Frauen dabei und Männer Mangelware. Warum ist das so? Bestimmt nicht, weil Frauen mehr Zeit hätten. Und erst recht nicht, weil Männer es nicht bräuchten. Denn im Gefühlsleben des modernen Mannes liegt genauso viel im Argen wie bei uns Frauen.
Ebenso wie Frauen kennen Männer, wenn sie mental nicht trainiert sind, die ganze Palette: Sie haben Stress im Job, sie müssen zusehen, wie sie Beruf mit Privatem unter einen Hut bringen und dabei sich selbst nicht ganz vergessen, sie fühlen innere Unruhe, die sie am liebsten verdrängen oder mit Ablenkungen übertünchen, sie sind unkonzentriert und hören nicht richtig zu, sie haben Konflikte, die sie gern aussitzen oder totschweigen, was die Lage keinesfalls verbessert. Auch Männer müssen irgendwie mit ihren Ängsten, ob Bindungs-, Trennungs-, Kommunikations- oder Entscheidungsproblemen, zurechtkommen, sie sehen sich weiblichen Vorwürfen ausgesetzt – insbesondere dem des Egoismus und mangelnden (Mit-)Gefühls –  und müssen am Ende aufpassen, nicht in die Fallen von Aggression, Burnout oder Alkoholsucht zu tappen.

Wieso meiden Männer spirituelle Angebote?
Es widerspricht ihrer Männlichkeit, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Denn das könnte einen schnell in die Ecke des Schwachen, des Versagers rücken. Die Männlichkeit ist es auch, die Stuhlkreise verpönt und esoterischen Angeboten misstraut. MANN gibt sich gern dominant und rational, alles andere wird unter den Tisch gekehrt, und geweint wird höchstens im Keller. Das Selbstbild des Mannes ist es, die Kontrolle zu behalten. Sich Rat und Hilfe zu holen oder um Entschuldigung zu bitten, liefe in die falsche Richtung. Weswegen Probleme mit sich allein im stillen Kämmerchen ausgemacht werden. Auch die Angst davor, sich verändern zu müssen, kann möglicherweise schmerzhafter sein, als mit den Problemen irgendwie weiterzuleben.

Was kann Mann tun?
Sich jetzt bestimmt nicht mit Gewalt in den Stuhlkreis zwingen.😉 Mann braucht männergerechte Angebote. Das geht mit der Begrifflichkeit los: Spirituelles sollte für Männer bodenständig in „Führungskräftecoaching“, „Stressprävention“, „Männerberatung“ oder „Fitnesstraining“ verpackt sein. McDenk als „mentales Fitnessstudio“ ist in der Hinsicht übrigens ganz vorn dabei. Um Abschreckung zu vermeiden, wollte ich anfangs sogar den Begriff Meditation außen vorlassen, was aber wegen der der Suchmaschinenoptimierung keinen Sinn macht.
Männer wollen in keinem Fall im Problemewälzen stecken bleiben, sondern brauchen praktische Ratschläge und konkrete Handlungsvorschläge. Die gilt es natürlich dann kontinuierlich zu trainieren, was wiederum auf einem anderen Blatt steht 😉 In jedem Fall sollte das Angebot versachlicht sein, ermutigen und dem Mann das Gefühl geben, im Grunde in Ordnung zu sein. Genau das ist auch der McDenk-Ansatz mit dem Training der Denkrezepte. Wahrscheinlich deshalb, weil mein Mann sich konzeptionell mega engagiert eingebracht hat.😊 Das Prinzip ist leicht zu verstehen: die BASICS für Anfänger und Alltag, die SPECIALS on top und der Trainingsplan für die Kontinuität.  Von daher seid ihr, meine lieben Männer, hier bei uns vollkommen richtig, wenn ihr aus dem Gedankenkarussell aussteigen und in mehr Gelassenheit und Lebensfreude einsteigen wollt.

Wenn ihr dann irgendwann auf die Frage „Bist du glücklich?“ spontan und aufrichtig mit „Ja“ antwortet, werdet ihr nicht nur euch selbst, sondern auch euer Gegenüber maßlos überraschen.

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