Mittlerweile haben wir uns bereits an sechs Montagen zum Gemeinsamen Meditieren getroffen. Wir, das ist bisher eine kleine Gruppe von bis zu sieben Personen. Unser Grüppchen ist bis jetzt damenlastig, nur Heinz, mein Ehemann, hält (noch!) unerschütterlich die Stellung und ist Hahn im Korb. 😉 Meditieren findet zwar immer mehr Zuspruch, aber womöglich nicht unbedingt in ländlichen Gegenden. Und selbst wenn Meditationskurse in Klöstern und anderen Einrichtungen oftmals ausgebucht sind, dann muss man dabei bedenken, dass die Teilnehmer meist aus allen Teilen der Republik kommen. 

Es ist ja mein erstes Projekt dieser Art, und für eineinhalb Stunden die Moderation innezuhaben, ist für mich schon eine ganz neue Herausforderung. Deshalb kostet es mich gerade in dieser Anfangsphase recht viel Zeit und Kraft. Denn es braucht etwas Übung, um ein Programm zusammenzustellen, das in der Zeit bleibt, das ein gesundes Maß an Praxisübungen mit Theorie verbindet, das Wiederholungen berücksichtigt, gerade auch für jene, die neu dazustoßen bzw. pausiert haben und das weder zu anspruchsvoll noch zu langweilig ist. Damit bin ich ganz schön beschäftigt, und von daher habt ihr auch hier in meinem Blog seit Februar nichts mehr von mir gehört. 😊

Doch meine Idee ist ja – deshalb habe ich das Angebot auch GEMEINSAMES Meditieren genannt – dass es sich zu einem Gemeinschaftsprojekt entwickelt, bei dem die Durchführung auf verschiedenen Schultern verteilt wird. Das funktioniert, wenn außer mir weitere Teilnehmer den Meditationsabend aktiv mitgestalten. Derzeit ist das nicht umsetzbar, weil die jetzigen Teilnehmer mehr oder weniger Meditationsanfänger sind. Aber ich sehe viel Potential und ich denke, mit der Zeit und Übung können wir diesem Ziel näherkommen.   

Bei einer kleinen Umfrage, die unsere Kerngruppe durchgeführt hat, stellte sich heraus, dass etliche der Befragten mit dem Begriff „Gemeinsames Meditieren“ nicht recht was anfangen konnten. Vielleicht würde ein anderer Titel mehr Interessierte aus unserem Städtchen anlocken. Eine Idee für eine Umbenennung habe ich auch schon: Achtsamkeits- und Meditationstraining – Lebenskunst im Alltag

Im Zuge dessen entwickelte sich sogar eine Zukunftsvision für den  Generationentreff selbst. Nämlich dort eine „Lebenskunst-Akademie“ zu errichten, die neben Meditationstraining, Lachyoga und Burnout- Café noch weitere Sparten vereinigt, die sich mit unserer körperlichen und geistigen Gesundheit beschäftigen. Eine geniale Idee, wie ich finde. _/\_