Mein besonderes Anliegen heute: „Human Flow“ – der Dokumentarfilm von Ai Weiwei aus dem Jahre 2017 zu den weltweiten Flüchtlingsbewegungen. Der chinesische Menschenrechtler und Dissident, der als Regimekritiker in China inhaftiert war und bis 2015 Reiseverbot hatte, lebt seitdem  in Berlin, das er mittlerweile aber wieder verlassen will. Er selbst meint dazu, dass er immer einen Standort in Berlin haben werde, aber als Flüchtling nirgendwo zu Hause sei. Gerade wohl weil er selbst als Flüchtling fühlt und empfindet, ist ihm mit seinem Film „HUMAN FLOW“ ein aus meiner Sicht sehr vielseitiger, neutraler und respektvoller Film gelungen, der sich nicht in Klein-Klein und Meinungsmache verliert, sondern die großen Problemstrecken zeigt. Ganz vorn dabei übrigens Palästina – der Gazastreifen. Ai Weiwei gibt uns Einblicke, die wir niemals selbst vor Ort so sammeln könnten. Mein absoluter Respekt.

Der Syrer Mohammed Faris war als erster arabischer Raumfahrer im Weltall. Er erinnert sich gern an seine Zeit dort und beschreibt den Overview, den er vom All aus auf die Erde erlebte, wie folgt: „Ich habe die Erde von außen gesehen. Sie hat keine Grenzen.“

Dem ist Nichts hinzuzufügen. Aber allen frommen Wünschen zum Trotz – ein weltweit universelles friedliches Denken scheint so weit weg wie die Erleuchtung 😉